Musterwohnung
In der «Musterwohnung» wurden von 2000 bis 2002 Künstler und Kunstprojekte präsentiert, die in der Ausstellungslandschaft von Zürich bisher noch nicht oder wenig bekannt waren. Die Ausstellungen fanden in einem Bereich zwischen den Grenzen von öffentlich und privat – im Kunstraum Galerie und Lebensraum Wohnung – statt. Die Künstler, die für das Programm gewonnen werden konnten, zeigten ihre Arbeiten hier bewusst ausserhalb des white cube, wie er zum Standard in der Kunstvermittlung geworden ist – in der Realität einer etwas beengten 2-Zimmer-Wohnung.
Die gängigen Institutionen des Museums oder der klassischen Galerie haben die ursprünglichere Variante der Kunstpräsentation, den Salon, in dem neben dem reinen Kunstgenuss immer auch eine soziale Komponente wichtig war, zurückgedrängt. Die Musterwohnung war der Versuch, diese intimere Variante in einer heutigen Form wieder ins Spiel zu bringen.
Ausstellungen in der Musterwohnung, 2000
Ueli Etter, PARK im Winter
SUSI POP bin ich
Leo Bettina Roost
Akiko Hada, Kaninchen haben keinen Mund (Videoinstallation)
[Problemzone Plastik]
Giulia Maria Beretta, Clive A. Brandon, Heinz Emigholz, Ueli Etter, Laurent Goei, Beatrix Grohmann, Käthe Kruse, Leo Bettina Roost, Alessandra Tavernini
Heinz Emigholz • Paare aus Die Basis des Make Up
[Uniprix: Die Einheitspreisausstellung]
Gruppenausstellung
Ausstellungen in der Musterwohnung, 2001
Käthe Kruse, Alphabet des Augenblicks
Alessandra Tavernini, Sometimes I’m sad for a few moments
Love, Sex, Intelligence
Gruppenausstellung in drei Teilen
Ueli Etter, Worte aus der Sammlung Batbara
Laurent Goei, 2001
Clive A. Brandon, Left/Right 360 Degrees
Ausstellungen in der Musterwohnung, 2002
Christoph Hefti, Videoinstallation
Thilo Folkerts, Dachgarteninstallation